GPRS – Was ist das?
Vor allem bei Handys erfreut sich die Nutzung von GPRS immer wachsender Beliebtheit. In erster Linie dient GPRS der mobilen Übermittlung von Daten. Hierbei macht es sich die Technologie zunutze die gewünschten Daten nicht in einem großen Paket zu übertragen. Vielmehr werden die Daten in mehrere kleine Pakete unterteilt und erst im Anschluss übermittelt. Ein Zusammenfügen der einzelnen Pakete erfolgt erst, wenn diese beim Empfänger angekommen sind. Neben einer optimalen Nutzung der vorhandenen Bandbreite überzeugt GPRS vor allem mit einer besonders kostengünstigen Übermittlung der einzelnen Datenpakete. Das spiegelt sich bei Vertragskunden vor allem in der monatlichen Abrechnung wieder. So zahlen diese nur für die übertragene Menge an Daten. Weitere Verbindungen werden sofort nach Beendigung der Übertragung beendet und stellen somit keinerlei Kostenfalle mehr dar.
Schneller als man denkt
Was die Übertragungsraten angeht, überzeugt GPRS mit Geschwindigkeiten von bis zu 115,2 kbit pro Sekunde. Ähnliche Geschwindigkeiten ließen sich bisher nur mit herkömmlichen ISDN-Verbindungen realisieren. Grundsätzlich lassen sich herkömmliche Websites mit einer nicht allzu großen Menge an Daten und Bildern darstellen. Websites mit einer großen Menge an Daten und Bildern stellen jedoch selbst für das GPRS eine Herausforderung dar.
Im Kreis der Auserwählten
Was die Nutzung von GPRS angeht, gilt es im Vorfeld beim jeweiligen Mobilfunkanbieter genaue Erkundigungen einzuholen. Nicht jeder Mobilfunkanbieter bietet die Dienste von GPRS an. Darüber hinaus ist das zur Nutzung von GPRS vorgesehene Mobilfunkgerät auf seine Eignung zu prüfen. Vor allem ältere Handys unterstützen die mobile Übermittlung von Datenpaketen nicht.
