SIM-Karte – Was ist das?

Geschrieben von Christian am 11. Oktober 2011 in Wissenswertes - Keine Kommentare

Die SIM-Karte ist eine Chipkarte, die in das Mobiltelefon eingesteckt wird. Sie dient zur Identifikation des Benutzers in Netz. Mit dieser Karte stellen die Mobilfunkanbieter den Teilnehmern mobile Datenanschlüsse und Telefonanschlüsse zur Verfügung.

Das SIM ist im Prinzip nichts anderes als ein kleiner Prozessor mit Speicher. Durch einen PIN, der veränderbar ist, kann es vor unbefugter Nutzung schützen. Mit der SIM wird das Mobiltelefon dann einem Netz zugeordnet und somit authentifiziert. Dafür sind auf der SIM-Karte geheime Nummern gespeichert. Außerdem können auf der SIM auch ein Notizbuch, ein SMS Speicher oder zuletzt gerufene Telefonnummern gespeichert werden.

Die Lebensdauer einer SIM-Karte

Diese Karten haben keine unbegrenzte Lebensdauer. Mit jedem Schreibvorgang auf die Karte, altert die SIM-Karte. Meistens geben die Hersteller eine Lebensdauer von 100.000 Authentifizierungsvorgängen an. Manchmal werden sogar ältere SIM-Karten auf den moderneren Mobiltelefonen gar nicht erkannt. Die aktuellen UMTS-Geräte benötigen eine Karte der neuesten Generation. Manche SIM-Karten haben einen internen Lebensdauer-Zähler. Dieser wird mit jedem Ein- und Ausschalten um eins gesenkt. Erreicht der Zähler die Nummer 0, dann deaktiviert sich die Karte, selbst wenn sie eigentlich noch funktionieren würde. Dies soll nur eine Sicherheitsmaßnahme darstellen, damit man eine SIM-Karte nicht „unendlich“ lange benutzen kann.

Notruf geht nur noch mit SIM-Karte

Der Bundesrat stimmte im Jahr 2009 einer Verordnung zu, wonach man in Zukunft die Notrufnummern nicht mehr ohne SIM-Karte wählen kann. Da damals immer häufiger unnötige Notrufe von Mobiltelefonen ohne SIM-Karte getätigt wurden, sollen jetzt nur noch durch SIM-Karten identifizierbare Teilnehmer die Polizei und Feuerwehr anrufen können.

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